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Wie entsorgt und recycelt man (nicht nur) Gasdruckfedern richtig?

Wie entsorgt und recycelt man (nicht nur) Gasdruckfedern richtig?

Obgleich die Gasdruckfedern der Marke Berthold Marx und die Produkte von Setra eine sehr lange Lebensdauer haben, können sie sich mit der Zeit abnutzen oder einfach ausdienen und müssen gegen neue ausgetauscht werden.

Gasdruckfedern müssen zuerst unschädlich gemacht werden

Gasdruckfedern werden aus hochwertigen Metallen hergestellt, meistens aus Stahl, der lackiert wird. Ein Recycling ist daher angebracht. Zuerst muss jedoch jede Gasdruckfeder der unerwünschten Bestandteile entledigt werden. Auch eine beschädigte Gasdruckfeder kann immer noch Stickstoff enthalten, das abgelassen werden muss, genau wie das Öl.

 

Diese Prozedur ist zwar nicht ausdrücklich gefährlich, sollte aber auch nicht von Laien und Normalverbrauchern ausgeführt werden. Hierbei müssen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, um Verletzungen zu vermeiden. Ein unsachgemäßes Vorgehen kann ernsthafte Augenschäden oder Verletzungen im Gesicht zur Folge haben.

Die Entsorgung einer alten Gastdruckfeder erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Die Gasdruckfeder muss fest in einen Schraubstock oder eine dafür bestimmte Einrichtung eingespannt werden und das in senkrechter Position. Der Plungerkolben muss nach unten zeigen und maximal ausgefahren sein.
  2. An einer genau definierten Stelle (für gewöhnlich 20 mm vom oberen Ende der Gasdruckfeder entfernt) muss ein Loch mit einem Durchmesser von 3 mm in die Feder gebohrt werden. Das ist der gefährlichste Teil des gesamten Prozesses. Der Stickstoff in der Gasdruckfeder steht unter Druck und kann beim Bohren plötzlich entweichen – zusammen mit Öl und Metallspänen. Ohne einen Schutz für Augen und Gesicht sowie eine Abdeckung des angebohrten Bereichs drohen hier Verletzungen.
  3. Bei einigen Gasdruckfedern gibt es mehrere Punkte, die angebohrt werden müssen und aus denen Gas entweicht. Dies unterscheidet sich je nach Gasdruckfedermodell. (Zum Beispiel bei arretierbaren Gasdruckfedern müssen beide Enden angebohrt werden.)
  4. Der Stickstoff entweicht durch die entstandene Öffnung. Er ist ungiftig und nicht brennbar, sodass hier keine Gefahr droht.
  5. Das Öl, das sich in der Gasdruckfeder befindet, drücken wir mit Hilfe des Kolbens in ein Gefäß. Das Öl muss umweltfreundlich entsorgt werden und darf nicht in den Hausmüll oder in den Kanal gegossen werden.

Nach diesen Schritten kann die Gasdruckfeder nun recycelt werden.

Wie recycelt man Dichtungen und Beschläge

Bei beiden ist es wichtig, in erster Linie die Dichtung oder den Beschlag auszubauen. Die einzelnen Werkstoffe müssen voneinander getrennt werden.

Gummidichtungen und Dichtungen mit einer Beimischung von Kunststoffen

Die Dichtungen von Dirak bestehen aus PVC, EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk), Neopren, NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) oder aus einer Kombination von Schaumstoff und PVC. Die geeignete Art wird je nach Anwendungsort und den Ansprüchen an die Dichtungsfunktion ausgewählt.

Gummidichtungen (im Werkstoffwörterbuch wird auch Kautschuk verwendet) müssen gesammelt und einem autorisierten Unternehmen übergeben werden. Diese leitet den Rohstoffe entweder an eine Müllverarbeitungsfirma weiter oder der Rohstoff wird direkt von der Recyclinganlage aufgekauft.

Durch das Recycling von Gummiprodukten werden in der Praxis üblicherweise Produkte gewonnen, die in verschiedenen Bereichen Anwendung finden. Durch die Pyrolyse (durch das Erhitzen des Werkstoffs über die Temperatur seiner thermischen Stabilität) werden Rohstoffe mit energiewirtschaftlicher Bedeutung gewonnen (Gas, Flüssigkeit). Diese werden dann entweder direkt für den Antrieb der Pyrolyseanlage verwendet oder als Brennstoff verkauft (zum Beispiel für Blockheizkraftwerke).

Eine weitere Möglichkeit ist das Zerkleinern von Gummi zu Granulat. Verarbeitetes Granulat finden Sie zum Beispiel im Fußbodenbelag für Kinderspielplätze und Turnhallen.

Was tun mit den Metallteilen?

Was das Recycling von Industriebeschlägen und anderer Metallerzeugnisse angeht, so ist es am besten, wenn Sie die einzelnen Metalle bereits in Ihrem Unternehmen trennen. Wenn möglich, sollten Sie reines Aluminium von Legierungen bzw. anderen Werkstoffen trennen. Für reine Werkstoffe bekommen Sie beim Altstoffhändler viel mehr als wenn Sie undefiniertes Material abgeben.

Wir hoffen, dass wir Ihnen in unserem Beitrag die Frage nach dem Recycling unserer Produkte beantworten konnten. Bei der Klärung der Abfallfrage in Ihrer Firme ist es immer am besten, sich von der Firma beraten zu lassen, die sich mit der Müllentsorgung befasst, um Ihre Firma vor Problemen und unnötigen Geldbußen zu schützen.

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